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Automatikaufzug

Bei der modernen Automatikuhr erfolgt der Aufzug der Zugfeder i.d.R. durch ein in der Mitte des runden Basiswerks gelagertes Aufzugsgewicht ohne Begrenzung seiner Rotation (Rotor) wobei oftmals beide Drehrichtungen genutzt werden. Obwohl das Grundkonzept bereits nach 1770 von Abraham Louis Perrelet aus Le Locle bei Taschenuhren verwendet worden war, tasteten sich die Konstrukteure von Armbanduhren nur langsam an die optimale Lösung heran. John Harwood steuerte die Idee bei, eine Zentral gelagerte Pendelschwungmasse einzusetzen (patentiert 1923 – in Serie gefertigt ab 1929). Rolex verwendete 1931 erstmals den Rotor mit Aufzug in einer Drehrichtung. Ein Wechselgetriebe, 1942 vom Rohwerk-Hersteller Felsa entwickelt. erlaubte es, beide Drehrichtungen des Rotors zu gebrauchen (Bidynator). Mit Erfindung des kugelgelagerten Rotors 1948 durch Eterna waren alle Voraussetzungen für zukunftsweisende Selbstaufzugsysteme geschaffen.

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