Neue Rolex Uhren 2024: Alle Infos über die Rolex Neuvorstellungen

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Jedes Jahr aufs Neue überschlagen sich die Vermutungen, Vorhersagen und Prophezeihungen der aufgeregten Uhrengemeinschaft: Welche neuen Uhren wird Rolex wohl dieses Jahr vorstellen? Ungewöhnlich früh gibt es für neue Rolex Uhren 2024 bereits erste Vermutungen – und einige davon dürften gar nicht mal so weit von der Realität entfernt sein. Genaueres wird man erst dann wissen, wenn die Uhren auf der Watches & Wonders vorgestellt werden, allerdings gab es auch in den vergangenen Jahren einige durchaus zutreffende Vorhersagen.

Wenn man in den letzten Jahren eines gelernt hat, dann dass Rolex grundsätzlich erst einmal völlig unvorhersagbar ist, wenn es um die neuen Uhren der Marke geht. Zwar gibt es jedes Jahr ein Teaser-Video, das ein paar Kleinigkeiten über die Neuvorstellungen verrät. Dieses ist aber so geschnitten und frakturiert, dass man kaum ernsthaft Rückschlüsse auf die jeweiligen Modellreihen ziehen kann.

In diesem Beitrag wollen wir alle Gerüchte rund um die Rolex Neuvorstellungen 2024 zusammenfassen und darstellen. Letztendlich bleibt es wie immer abzuwarten, ob sich die Erwartungen und Vermutungen der Uhrencommunity bestätigen werden. Vom 9. bis zum 15. April 2024 findet die Messe „Watches & Wonders“ in Genf statt, auf der unter anderem auch Rolex die neuen Uhren 2024 präsentieren wird. Die möglichen Kandidaten für Neuvorstellungen folgen in diesem Beitrag, der fortlaufend aktualisiert wird.

Neue GMT-Master II: Coke kommt, Batman geht & grau-schwarze Lünette?

Möglicherweise wird es eine neue „Coke“ Lünette für die GMT Master II geben. Eine entsprechende rot-schwarze Lünette hat es bei der GMT Master II auch schon gegeben, man kennt diese Kombination nicht nur von der GMT Master mit der Referenz 16700. Tatsächlich hat diese Farbkombination einen einzigartigen Charakter – dass die Coke zurückkommt, dürfte aber eher ein Wunschdenken vieler Fans als tatsächlich realistisches Szenario sein.

Gleichzeitig würde vermutlich eine der bisher erhältlichen Varianten der GMT Master II gehen müssen. Dies würde vermutlich auf die „Batman“ oder „Batgirl“ Variante mit blau-schwarzer Lünette entfallen. Dass die 126710BLNR entfällt, ist zwar durchaus im Bereich des Möglichen – das alleine ist jedoch noch kein wirklich tauglicher Hinweis dafür, dass die rot-schwarze Lünette zurückkommen könnte.

Andererseits gilt es als beinahe sicher, dass die GMT Master II eine neue, zusätzliche Lünettenvariation erhalten wird. Die reine Stahl GMT Master II soll künftig über eine schwarz-graue Cerachrom-Lünette verfügen können, wie man sie bereits aus der 2023 vorgestellten Rolesor-Variante der GMT Master II kennt. Ob diese Modellvariante dann wirklich unter den Rolex Neuvorstellungen 2024 zu finden ist, lässt sich erst Mitte April beantworten.

Glasboden bei weiteren Rolex Uhren?

Viele Fans waren begeistert, als Rolex 2023 bei der Platin-Daytona den Sichtglasboden eingeführt hat. Als erste moderne Rolex abgesehen von Cellini-Modellen bietet diese Uhr nun einen Glasboden, der einen Blick auf das Automatikwuhrwerk erlaubt. Das hat natürlich dafür gesorgt, dass Fans weltweit nun auf mehr Modelle mit einem Glasboden hoffen. Und das ist auch durchaus nachvollziehbar: Das Automatikwerk ist das Herz einer Armbanduhr und macht für die meisten Uhrenfans den großen Reiz hinter einem mechanischen Zeitmesser aus.

Gleichzeitig ist es aus Sicht unserer Redaktion nicht sehr wahrscheinlich, dass Rolex bei weiteren Modellen einen Boden aus Sichtglas einführen wird. Das Platin-Daytona Modell ist ein absolutes Topmodell von Rolex, das durchaus eine Ausnahme rechtfertigt. Andererseits ist es eher Rolex-typisch, alltagstaugliche Uhren ohne übermäßigen Schnickschnack oder reine Zierelemente zu produzieren. Da passt ein Glasboden nicht wirklich ins Bild.

Neue Titan Uhren bei mehreren Modellen?

Eine sehr wahrscheinliche Vermutung ist weiterhin, dass weitere Modelle in Titan erscheinen dürften. Die Sea-Dweller Deepsea Challenge hat mit dem von Rolex selbst entwickelten Titanmaterial gezeigt, dass auch große Uhren relativ leicht sein können und gleichzeitig in puncto Widerstandsfähigkeit einen Konkurrenten aus Edelstahl nicht fürchten müssen. Selbst eine Version der Submariner aus Titan wäre theoretisch denkbar – ob Rolex die Ikone der Marke aber jetzt schon für das neue Material öffnen möchte, ist mehr als fraglich.

Titan ist ein Material, das schon seit vielen Jahrzehnten für den Bau von ultraleichten Armbanduhren verwendet wird. Mittlerweile ist auch das Aufarbeiten von Uhren aus Titan möglich, allerdings ist es um einiges komplizierter als das Polieren von Edelstahl. Auf Grund der Robustheit des Materials ist es aber nicht unwahrscheinlich, dass Rolex mittelfristig mehr Modellreihen mit diesem Material ausstatten wird – zumindest als Alternative zu Edelstahl oder Edelmetall.

Die neue Explorer 40 in Rolesor?

Die Rolex Explorer wurde vor wenigen Jahren von 39 mm wieder auf ihre historisch akkurate Größe von 36 mm ohne Krone geschrumpft. Die 36 mm Variante sieht nicht nur sehr elegant aus, sondern trägt sich auf Grund des kleinen Durchmessers auch noch äußerst angenehm. Gerade die Rolesor-Variante aus Stahl-Gold war eine sehr klassische und dezente Uhr, die bereits unmittlebar nach ihrer Neuvorstellung 2022 großes Interesse auf sich zog. Im Jahr 2023 wurde der Explorer I dann eine 40 mm große Schwester zur Seite gestellt, die allerdings aktuell ausschließlich in Edelstahl erhältlich ist.

Zwar ist es nicht wirklich wahrscheinlich, gleichzeitig aber durchaus gut möglich, dass die Explorer 40 in Rolesor, also in einer Kombination aus Edelstahl und Gelbgold, zu den Rolex Neuheiten 2024 gehört. Bereits in den 1950er Jahren gab es Explorer Modelle aus Stahl-Gold, die damals aber natürlich allesamt 36 mm im Durchmesser hatten. Auf Grund der Beliebtheit der Explorer 40 in Edelstahl scheint eine Erweiterung um ein Rolesor-Modell jedenfalls nicht gänzlich abwegig.

Neue Milgauss 2024 nach der Einstellung 2023?

Die Rolex Milgauss wurde 2023 erst einmal eingestellt – ein Schock für viele Fans der Marke und insbesondere des Modells, war das grüne Glas doch eine Besonderheit im Rolex-Katalog und der orange Sekundenzeiger ein absoluter Hingucker. Gleichzeitig war die Rolex Milgauss aus technischer Sicht aber veraltet: Weder konnte das Uhrwerk in puncto Präzision oder Gangautonomie mit neuen Rolex Kalibern mithalten, noch konnte die Magnetfeldresistenz der Milgauss den Topmodellen von Omega & Co. das Wasser reichen. Die Einstellung war daher nur konsequent.

Dass die Milgauss aber auf Dauer verschwindet, davon geht kaum jemand aus. Bereits in der Vergangenheit hat Rolex immer wieder einzelne Modelle eingestellt, um diese noch einigen Jahren wieder in neuem Gewand zu präsentieren; ein Beispiel hierfür wäre die Rolex Air-King. Ob die Milgauss bereits 2024, also ein Jahr nach der Einstellung, zurückkehrt, bleibt abzuwarten. Für sehr wahrscheinlich halten es informierte Sammlerkreise aber nicht. Eine neue Rolex Milgauss 2024 würde jedenfalls definitiv für Furore in der Uhrenwelt sorgen.

Das Rolex Oysterflex Armband für mehr Uhren?

Ein weiterer Punkt, der häufig von Fans angesprochen und gewünscht wird, ist das Armband aus Kautschuk: das Rolex Oysterflex. Mittlerweile sind die Oysterflex-Armbänder an mehreren Modellen erhältlich, etwa an der Daytona, der Sky-Dweller und der Yacht-Master. Gleichzeitig ist das Kautschuk-Armband eine sehr gute Alternative auch für andere Rolex Uhren, die noch einen Ticken sportlicher gestaltet werden sollen, als sie es mit dem Oyster-Armband ohnehin schon sind. Dass Rolex das Oysterflex-Armband nun auch an anderen Modellen präsentiert, ist durchaus möglich und nicht wirklich unwahrscheinlich.

Insider: Die Yacht-Master II wird eingestellt

Zuletzt gibt es noch eine mittlerweile gesicherte Information, die insbesondere Fans von Segelregattas Tränen in die Augen treiben dürfte: Die Rolex Yacht-Master II, die einzige Uhr neben der Sky-Dweller mit dem innovativen und patentierten Ring-Command-System, wird eingestellt und ab 2024 nicht mehr produziert. Zwar ist es auch hier nicht unwahrscheinlich, dass die Yacht-Master II zu einem späteren Zeitpunkt wiederbelebt wird – gleichzeitig sollten sich Fans der Uhr keine Hoffnungen mehr machen, auf absehbare Zeit noch eine dieser Uhren angeboten zu bekommen.

Dass die Yacht-Master II früher oder später eingestellt wird, haben Markenbeobachter schon früher vermutet. Das Modell gehört zu den teuersten Rolex Uhren und das nicht ohne Grund: Das im Inneren der Uhr arbeitende Uhrwerk gehört zu den komplexesten und anspruchsvollsten Kalibern, die Rolex je entwickelt hat. Der einzigartige Regatta-Timer ist bei keiner anderen Armbanduhr weltweit so umgesetzt, wie es bei der Yacht-Master II der Fall ist. Ab April 2024 dürfte die Rolex Yacht-Master II also vorerst eingestellt werden.

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